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30.07.2014 - Multi-Invest Sparpläne: Empfehlung und Hinweise für betroffene Anleger

Bei Bögelein & Dr. Axmann Rechtsanwälte häufen sich die Anrufe von verunsicherten Anlegern zu Multi-Invest. Hintergrund ist, dass die Multi-Invest Sachwerte GmbH Anfang Juli durch ihren Frankfurter Rechtsanwalt zahlreiche Kunden angeschrieben hat und zur Zahlung von vermeintlich bestehenden „Abschlusskosten/Einrichtungsgebühren“ im Zusammenhang mit Goldsparplänen, Edelmetallsparplänen oder sonstigen Investmentsparplänen (teilweise  bei dem Hamburger Bankhaus Max Sutor) zzgl. Rechtsanwaltsgebühren aufforderte. Im Falle der Nichtzahlung innerhalb einer 14-tägigen Frist würde „ohne weitere Ankündigung das gerichtliche Mahnverfahren“ gegen die angeschriebenen Personen eingeleitet werden.

 

Nach der Sichtung und rechtlichen Würdigung der daraufhin Bögelein & Dr. Axmann Rechtsanwälte von verschiedenen Anlegern dargestellten Beratungssituationen, welche den jeweiligen Vertragsabschlüssen zu Grunde lagen, wiesen alle bislang bekannt gewordenen Fälle Aufklärungs- und Beratungspflichtverletzungen auf. In diesen Fällen soll der Zahlungsaufforderung nicht gefolgt werden. Im Gegenteil. Soweit die einzelnen Mandanten bereits teilweise Einzahlungen auf den jeweiligen Sparvertrag getätigt haben, stehen ihnen ggf. eigene Schadensersatz- und Rückzahlungsansprüche gegenüber der Multi-Invest Sachwerte GmbH zu, welche im Einzelfall außergerichtlich oder gerichtlich geltend gemacht werden (siehe hierzu auch die Meldung vom 06.03.2014 nebst Ergänzungen).

 

Betroffene Anleger, welche ebenfalls zur Zahlung von Abschlusskosten bzw. der sog. Einrichtungsgebühr aufgefordert wurden, können sich jederzeit an Bögelein & Dr. Axmann Rechtsanwälte für eine erste, kostenlose Sichtung ihres Einzelfalls wenden. Als Ansprechpartner steht ihnen hierfür Herr Rechtsanwalt Spruth am Standort Hamburg zur Verfügung (E-Mail: nord@boegelein-axmann.com; Tel.: 040 / 271 66 891). Spätestens wenn die Multi-Invest tatsächlich gegen einzelne Anleger das gerichtliche Mahnverfahren betreibt, sollten diese sich auch angesichts der dann laufenden Widerspruchsfrist umgehend rechtlich beraten lassen.